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Glycopeptide resistance in Staphylococcus aureus: emergence and impact on bacterial virulence assessed by in vivo studies coupled to functional genomics


 
Glykopeptid-Resistenz bei Staphylococcus aureus


Die in jüngster Zeit aufgetretenen Stämme mit einer Resistenz gegen Vancomycin, das bis anhin als letztes gegen alle Staphylokokken wirksames Antibiotikum galt, sind eine grosse Gefahr für die öffentliche Gesundheit und könnten sämtliche Behandlungsmöglichkeiten ausser Gefecht setzen. In unserem Projekt sollen die für diese Resistenz verantwortlichen Gene identifiziert werden.

Hintergrund
Infektionen mit Staphylococcus aureus, insbesondere im Rahmen von Spitalaufenthalten, stellen ein grosses Problem der öffentlichen Gesundheit dar. Einige der in Spitälern vorkommenden Stämme sind gegen viele und manchmal sogar gegen praktisch alle auf dem Markt verfügbaren Antibiotika resistent. Die in jüngster Zeit aufgetretenen Stämme mit einer Resistenz gegen Vancomycin, das bis anhin als letztes gegen alle Staphylokokken wirksames Antibiotikum galt, sind eine grosse Gefahr für die öffentliche Gesundheit und könnten sämtliche Behandlungsmöglichkeiten ausser Gefecht setzen. Die verantwortlichen Mechanismen für eine Resistenz gegen Vancomycin sowie gegen Teicoplanin, ein anderes Antibiotikum aus der Familie der Glykopeptide, sind weitgehend unbekannt. Es wird angenommen, dass diese Resistenz auf Veränderungen gewisser staphylokokken-spezifischer Gene zurückzuführen ist, welche den Metabolismus so modifizieren, dass die Bakterien weniger empfindlich gegen Glykopeptide sind. Es gibt keine zuverlässige mikrobiologische Methode zum Nachweis von gegen Glykopeptide resistenten Stämmen.

Ziel
Mit Hilfe von DNA-Chips sollen die für eine Resistenz gegen Glykopeptide verantwortlichen Gene identifiziert und charakterisiert sowie wertvolle Informationen zur Anpassung der Virulenz resistenter Bakterien gewonnen werden.

Bedeutung
Das Projekt soll zur Entwicklung zuverlässiger und schneller Nachweismethoden von gegen Vancomycin oder Teicoplanin resistenten S. aureus-Stämmen beitragen und dadurch helfen, die Ausbreitung solcher Stämme in Spitälern und Bevölkerung zu verhindern. Das Projekt soll zudem einen Beitrag zur Entwicklung neuer Antibiotika leisten, die gegen Staphylokokken mit Glykopeptid-Resistenz wirksam sind.


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