Gesundheitswesen und Veterinärmedizin
Die Resultate dieses NFP sollten es ermöglichen, präventive Massnahmen vorzuschlagen, damit die Wirksamkeit der zur Behandlung von Infektionskrankheiten bei Mensch und Tier benötigten Antibiotika gewährleistet bleibt.
Die erhaltenen Daten sollen in Zukunft einen sinnvolleren Einsatz der Antibiotika erlauben.
Im Krankenhausmilieu sollte die Kontrolle des Auftretens und der Vermehrung der Antibiotikaresistenz zu einer Verminderung der durchschnittlichen Spitalaufenthaltsdauer beitragen.
Lebensmitteltechnologie
Die Resultate des NFP werden der Nahrungsmittelindustrie allgemein zugute kommen, da festgestellt wird, ob die Lebensmittel wirklich wichtige Träger für die Übertragung der Resistenz auf den Menschen darstellen.
Erforschung der Molekularbiologie der Prokaryonten
Die gewonnenen Resultate sind in einem internationalen Kontext verwendbar, wo diese Problematik hochaktuell ist. Eventuell wird man neue Resistenz- oder Übertragungsmechanismen erkennen können.
Mit diesem NFP kann das Interesse der Schweizer Forschung im Bereich der Genetik und der Biologie der Prokaryonten wiederbelebt werden.
Pharmazeutische Industrie
Die pharmazeutische Industrie wird von den auf dem Gebiet der Resistenz, vor allem der Biochemie, gewonnenen Erkenntnissen profitieren können.
Wirtschaft
Die wirtschaftlichen Langzeit-Auswirkungen der erzielten Resultate sind offensichtlich, sowohl im Hinblick auf die Gesundheitskosten, die Lebensmittel- und Agrartechnologie wie auch in Bezug auf die pharmazeutische Industrie und die Diagnose.
Recht und Gesellschaft
Dank den im Rahmen dieses NFP unternommen Forschungsarbeiten wird man die Bevölkerung auf das Problem der Antibiotikaresistenz aufmerksam machen und die Gesellschaft auf eine mögliche Reglementierung des Einsatzes von antimikrobiellen Mitteln vorbereiten können.



